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Hilft Heideblütentee bei Depressionen und Ängsten?

Hilft Heideblütentee bei Depressionen und Ängsten?Bestimmte Modeerscheinungen und Trends gibt es auch im medizinischen Bereich. Vor allem bei alternativen Behandlungsmethoden oder Arzneimitteln finden sich immer wieder neue Trends und Berichte über sensationelle Heilerfolge. Solche Berichte sind mit großer Vorsicht zu genießen, denn obwohl es viele wirksame Heilpflanzen gibt, Wunder können sie auch nicht vollbringen. Bei der Vielzahl der Informationen ist es sehr schwer, Aussagen zu finden, die tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Aber wie sieht es mit Heideblütentee gegen Depressionen und Ängste aus? Kann die Pflanze hier helfen oder sind es nur Fake News?

Eine fast vergessene Heilpflanze


Das Heidekraut, auch Erika genannt, ist eine Heilpflanze mit einer langen Tradition. „Callunae flos“, wie die Heideblüten mit biologischem Namen heißen, sollen bei Schlafstörungen helfen, aber hilft der Heideblütentee auch bei Depressionen? Immer mehr Menschen in der heutigen, schnelllebigen Zeit klagen über depressive Stimmungen und leiden unter Angststörungen. Da kommt eine Heilpflanze wie das Heidekraut gerade recht, denn auf natürliche Art heilen, ist im Trend. Heideblütentee bei Depressionen und Ängsten ist kein klassisches Mittel, in nur wenigen Büchern wird er als „mildes Sedativum“ bezeichnet. „Seelische Verkrampfungen“ lassen sich mit dem Tee aus Heideblüten zwar behandeln, aber es gibt laut der „Kräuterkunde des Paracelsus“ andere und bessere Mittel als den Heideblütentee bei Depressionen.

Es gibt keine Studien über Heideblütentee bei Depressionen

Die Forschung weiß schon seit einigen Jahren, dass das tiefviolette Heidekraut ein gutes Mittel gegen Schlafstörungen ist. In Bezug auf Depressionen ist der Tee hingegen noch nie in Studien in Erscheinung getreten, auch starke Angststörungen lassen sich damit nicht behandeln. Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema gibt es zwar bislang keine, aber auch keine Gegenbeweise, dass Heideblütentee bei Depressionen nicht helfen kann. Wer den Tee einmal ausprobieren möchte, sollte ihn vor dem Schlafengehen trinken, denn bei Einschlafstörungen hat sich das Heidekraut bewährt.

Depressionen sind eine Krankheit

Mit Depressionen ist nicht zu spaßen, sie können sich unter Umständen zu einem schweren Leiden entwickeln. Im Gegensatz zu depressiven Störungen sind echte Depressionen eine Krankheit, die unbedingt ärztlich behandelt werden muss. Der Tee aus Heideblüten kann bei einer echten Depression nichts ausrichten, wohl aber bei Ängsten, beispielsweise vor einer Prüfung. Die Inhaltsstoffe des Heideblütentees helfen dabei, Stress und Unruhe abzubauen. Das Gleiche gilt auch bei Kindern, die aufgrund von ADHS behandelt werden. Hier wirkt der Tee aus den frischen oder getrockneten Heideblüten dabei, dass die Kinder sich besser konzentrieren können. Aber selbst im Fall der Hyperaktivität ist der Heideblütentee lediglich ein Mittel, um eine gezielte Therapie zu unterstützen, alleine kann der gesunde Tee leider nichts ausrichten. Wer sich unruhig und gestresst fühlt, sollte den Tee aus den Blüten des Heidekrauts nicht nur trinken, sondern auch für ein Vollbad nutzen.

Fazit zum Heideblütentee bei Depressionen

Depressionen und Angstzustände sind immer ein Fall für den geschulten Facharzt. Mit Heilpflanzen wie dem Heidekraut lässt sich viel erreichen, aber wie bereits erwähnt, Wunder kann auch das Heidekraut nicht vollbringen. Es kann eine Therapie begleiten und dabei helfen, schneller einzuschlafen. Allerdings ist in dem Fall Geduld angesagt, denn die Wirkung des Heidekrauts zeigt sich nicht sofort. In der Regel vergehen vier bis sechs Wochen, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt.

Bild: @ depositphotos.com / korobova1985

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