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Heideblütentee selber herstellen

Heideblütentee selber herstellenDie Heideblüte, auch Erikablüte oder Heidekraut genannt, wird als vielfältiges pflanzliches Arzneimittel eingesetzt. Neben Umschlägen und Waschlösungen wird die Pflanze am häufigsten als Tee aufgebrüht, um zahlreiche Beschwerden zu lindern. Bei richtiger Anwendung und selbstverständlich nur in Rücksprache mit einem Arzt kann Heideblütentee beispielsweise antiseptisch, entzündungshemmend, schlaffördernd sowie harntreibend wirken.

Heideblütentee selber machen

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Wer seinen Heideblütentee selber herstellen möchte, benötigt zunächst einiges Handwerkszeug. Neben einem Korb und einer Gartenschere, werden im späteren Verlauf ein dünnes Geschirrtuch, ein Küchenrost und zwei Holzkeile, sowie ein geeignetes Aufbewahrungsgefäß benötigt. Außerdem sollte genügend Zeit für den selbst gemachten Tee eingeplant werden.

Heideblüten sammeln

Die kleinen magentafarbenen Blüten sind in Europa nahezu überall zu finden. Das Vorkommen der Pflanze beschränkt sich jedoch auf sonnige bis lichte Standorte mit möglichst trockenen und kalkfreien Sandböden. Insbesondere auf Heiden und Dünen, sowie in Mooren und lichten Wäldern kann das Kraut in der Regel von etwa August bis Oktober gefunden werden. Wer die Blüten selber pflücken möchte, sollte jedoch einige Dinge beachten. So sollten Pflanzen an Straßenrändern und Feldern gemieden werden, da diese durch Abgase und Pestizide belastet sein könnten. Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Blüten beim Auflesen bereits möglichst sauber und trocken sind. So wird das Trocknen später deutlich erleichtert. Die blühenden Triebe der Pflanze können mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten und zu kleinen Bündeln zusammengefasst in dem Korb transportiert werden.

Heideblüten trocknen

Um die Blüten selber trocknen zu können wird ein dünnes Geschirrtuch auf den mit den Holzkeilen erhöhten Küchenrost gelegt. Dies erhöht die Luftzirkulation. Auf dem Geschirrtuch werden anschließend die Blüten, beziehungsweise die Sprossspitzen, bis zu einer 1cm hohen Schicht ausgebreitet bis diese keine Flüssigkeit mehr aufweisen. Das heißt, die Blüten sollten trocken und fest, jedoch nicht bröselig werden. Je nach Zimmertemperatur und Feuchtigkeitsgehalt der Blüten dauert die Trocknung unterschiedlich lang. Spätestens nach drei Wochen sollten sie jedoch ausreichend trocken sein. Während der Trocknung sollte unbedingt immer mal auf Schimmelbildung geprüft werden!

Heideblüten lagern und richtig haltbar machen

Die getrockneten Heideblüten sollten in einem lichtundurchlässigen und gut verschließbaren Gefäß aufbewahrt werden. Am besten eignen sich hierzu braune Glasflaschen oder herkömmliche Teeboxen. Vorab sollte dies jedoch gründlich gesäubert und getrocknet werden, sodass sich keine Feuchtigkeit und keine Keime ansammeln können. Kühl und dunkel in der Speisekammer oder ähnlichem verstaut, kann das Heidekraut sogar bis zu einem Jahr haltbar bleiben.

Zubereitung des Tees aus Heideblüten

Um den Tee aus Heideblüten aufzubrühen übergießt man ein bis zwei Teelöffel vom Heideblütentee mit etwa 250ml frisch gekochtem Wasser und lässt diesen zehn Minuten ziehen. Im Anschluss abseihen und in kleinen Schlucken genießen. Am Tag verteilt empfehlen sich etwa zwei bis drei Tassen.

Tipp

Wenn man den Tee etwas süßer mag, kann man auch ein wenig Honig unterrühren.

Fazit:

Die Herstellung des selbst gemachten Heideblütentees erfordert zwar etwas Geduld, doch kann sich bei richtiger Lagerung durchaus lohnen. Zudem spricht die positive Wirkung von Heideblüten Tee für sich. So kann dieser bei verschiedensten Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, der Blase oder beispielsweise auch Schlafstörungen Linderung verschaffen. Und wer behauptet nicht gern, er habe seinen Heideblütentee selbst gemacht!

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Bild: @ depositphotos.com / st-design

Redaktion
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